Ich tanze mit dem Wind

 

So kalt ist der Winter,

die Wolken voll mit Schnee.

Sie lassen die Flocken fallen

und tauchen das Land in weiß.

 

Ich tanze mit dem Wind und laufe über Eis.

Unter meinen Füßen spüre ich die Kälte.

Ich höre der Erde pochendes Herz.

 

Der Frühling ist ganz nah,

er zeigt uns seine Farben

und lässt die Blumen blühen.

Die Sträucher tragen Früchte.

 

Ich tanze mit dem Wind und laufe durch den Regen.

Unter meinen Füßen spüre ich das weiche Moos.

Ich höre der Erde pochendes Herz.

 

Die Sonne steht hoch oben,

so blau ist der Himmel.

Das Wasser warm und klar,

ich tauche tief hinab.

 

Ich tanze mit dem Wind und laufe durch den Sand.

Unter meinen Füßen spüre ich die Hitze.

Ich höre der Erde pochendes Herz.

 

Die Bäume verlieren ihre Blätter

und die Felder werden karg.

Der Herbst kommt mich besuchen

und taucht das Land in warmes Licht.

 

Ich tanze mit dem Wind und laufe durch das Laub.

Unter meinen Füßen spüre ich das welke Gras.

Ich höre der Erde pochendes Herz.

 

Ich tanze mit meinen Freunden durch alle Gezeiten.

Wir spüren die Erde und fühlen mit der Natur. 

Wir hören der Erde pochendes Herz. 

 


Wir waren noch Kinder

 

Wir waren noch Kinder und spielten am Ufer.

Keiner wusste von uns, dass einer gehen muss.

Und eines Tages stehe ich alleine da im Sand.

 

Ich warte im Schatten der Bäume auf Dich und

gebe mich der Sehnsucht hin.

Ich warte im Schatten der Bäume auf Dich und

spüre Deinen Hauch.

 

Jahre vergehen und noch immer gehe ich zum Fluss.

Bin längst erwachsen geworden und doch noch ein Kind.

Ich schaue in das trübe Nass und wünsche mir Du wärst hier.

 

Ich warte im Schatten der Bäume auf Dich und

gebe mich der Sehnsucht hin.

Ich warte im Schatten der Bäume auf Dich und

spüre Deinen Hauch.

 

Eines Abends, ich stehe am Ufer und mein Blick verharrt.

Dort im klaren Wasser Dein Gesicht sich formt.

Du schaust mich lächelnd an und hauchst diese Worte.

 

Ich warte im Schatten der Bäume auf Dich und

gebe mich der Sehnsucht hin.

Ich warte im Schatten der Bäume auf Dich und

spüre Deinen Hauch.

 

Im Schatten der Bäume werden wir uns wieder sehen,

im Schatten der Bäume werden wir uns in den Armen liegen.

Unsere Sehnsucht wird nie vergehen und wir spüren

unserer Seelen Hauch.

 

Im Schatten der Bäume werden wir uns wieder sehen,

im Schatten der Bäume werden wir uns in den Armen liegen.

Unsere Sehnsucht wird nie vergehen und wir spüren

unserer Seelen Hauch.

 


Lauf mit mir in das Abendrot

 

Dunkelheit breitet sich aus,

doch wir laufen nicht nach Haus.

Wir gehen unseren eigenen Weg,

über den Fluss mit seinem schmalen Steg.

 

Lauf mit mir in das Abendrot,

bleib nicht stehen und schau nicht zurück.

Die Nacht rückt näher und Nebel zieht auf,

bleib nicht stehen und schau nicht zurück.

 

Es wird so kalt in dieser Nacht,

eine Höhle betreten wir mit Bedacht.

Wir schauen uns um und niemand ist hier,

kein Mensch oder wildes Getier.

 

Lauf mit mir in das Abendrot,

bleib nicht stehen und schau nicht zurück.

Die Nacht rückt näher und Nebel zieht auf,

bleib nicht stehen und schau nicht zurück.

 

Unser Schlaf ist nicht tief,

die Träume schwer und ich rief.

Es dauert nicht mehr lang,

der Tag rückt näher mit seinem Klang.

 

Lauf mit mir in das Morgenrot,

bleib nicht stehen und schau nicht zurück.

Der Tag rückt näher und Nebel zieht auf,

bleib nicht stehen und schau nicht zurück.

 

Wir wissen nicht wohin der Weg uns führt,

das Abenteuer hat uns längst berührt.

Die Gefahren kennen wir nicht,

schau, in der Ferne scheint ein Licht.

 

Lauf mit mir in das Morgenrot,

bleib nicht stehen und schau nicht zurück.

Der Tag rückt näher und Nebel zieht auf,

bleib nicht stehen und schau nicht zurück.

 

Lauf mit mir in das Morgenrot,

lauf mit mir in das Abendrot,

bleib nicht stehen und schau nicht zurück.

Lauf mit mir in das Licht.

 


Ich drehe mich

 

Warmer Regen fällt und ich bewege mich zu der Melodei.

Ich drehe mich und drehe mich mitsamt der ganzen Welt.

 

Tropfen durchdringen mein Kleid, doch es stört mich nicht.

Ich drehe mich und drehe mich mitsamt der ganzen Welt.

 

Nässe berührt meine Haut, aber es interessiert mich nicht.

Ich drehe mich und drehe mich mitsamt der ganzen Welt.

 

Meine Haare kleben im Gesicht, doch ich merke es nicht.

Ich drehe mich und drehe mich mitsamt der ganzen Welt.

 

Fester Boden wird ganz weich, aber es hemmt mich nicht.

Ich drehe mich und drehe mich mitsamt der ganzen Welt.

 

Meine Füße stampfen durch den Schlamm und ich genieße es.

Ich drehe mich und drehe mich mitsamt der ganzen Welt.

 

Die Musik verstummt und es wird ganz still.

Ich will mich weiterdrehen und trotzdem bleib ich stehen.

Aber meine Gefühle drehen sich und drehen sich mitsamt der ganzen Welt.

 


Zwei himmlische Geschöpfe

 

Sie sehen sich kaum am Morgen,

und am Abend sind sie sich fremd,

und doch fühlen sie sich geborgen,

in des anderen Welt.

 

Verstohlen drehen sie sich um,

werfen sich verliebte Blicke zu,

aber die Zeit gönnt ihnen keine Ruh.

 

Sie jagen sich um die Erde,

necken und vertragen sich,

sie scheint so hell am Tage,

er spendet in der Nacht sein Licht.

 

Verstohlen drehen sie sich um,

werfen sich verliebte Blicke zu,

aber die Zeit gönnt ihnen keine Ruh.

 

Sie werden sich niemals kriegen,

auch wenn sie sich beeilen.

Er ist ganz kalt und bleich,

sie errötet und ganz heiß.

 

Verstohlen drehen sie sich um,

werfen sich verliebte Blicke zu,

aber die Zeit gönnt ihnen keine Ruh.

 

Ihre verträumten Blicke treffen sich

und sie strecken ihre Hände aus,

doch sie berühren sich nicht,

ihr gehört der Tag und ihm die Nacht.

 

Verstohlen drehen sie sich um,

werfen sich verliebte Blicke zu,

aber die Zeit gönnt ihnen keine Ruh.

 


Ich pack meine Sachen

 

Ich pack meine Sachen und ziehe los,

durch Wälder und Täler und

über den Fluss mit einem Floß.

Die weiten Wiesen und Felder

lass ich hinter mir, denn ich hab

nur ein Ziel, ich will zu Dir.

 

Du sagtest einst, Du wirst auf mich

warten und das Tag für Tag.

Ich glaube Deinen Worten und pack

meine Sachen und ziehe los.

 

Der Weg ist weit, doch ich nehm es

in Kauf, meine Liebe zu Dir ist

ungebrochen. Die Gebirge sind hoch

und der Weg noch weit,

doch ich halte fest daran,

ziehe weiter auf dem steinigen Pfad.

 

Du sagtest einst, Du wirst auf mich

warten und das Tag für Tag.

Ich glaube Deinen Worten und pack

meine Sachen und ziehe los.

 

Nicht mehr lange und ich halt Dich

in meinen Armen, auf Deinen Mund

will ich Dich küssen, in Gedanken

schon, streicheln meine Hände

Dein langes Haar.

 

Du sagtest einst, Du wirst auf mich

warten und das Tag für Tag.

Ich glaube Deinen Worten und pack

meine Sachen und ziehe los.

 

Wenige Schritte und dann bin ich

bei Dir. Wartend hinterm Baume

beobachte ich Dich noch für eine

Weile. Dein Lächeln verzaubert mich.

Ich gehe auf Dich zu und Du siehst

mich an, läufst mir entgegen in

meine Arme.

 

Du sagtest einst, Du wirst auf mich

warten und das Tag für Tag.

Ich glaubte Deinen Worten und packte

meine Sachen und zog dann los.

 

Deine Augen leuchten vor Freude und

Du flüsterst mir ins Ohr.

Ich sagte einst, ich werd auf Dich warten,

Du kannst meinen Worten glauben.

Meine Sehnsucht nach Dir ist ungebrochen

und ich lass Dich nie mehr los.

 


Die Geige

 

Sie spielt die Geige, bis ihre Finger blutig sind,

als wenn es um ihr Leben ging.

Sie spielt wie ein Engel, dessen Leben einst

am seidenen Faden hing.

 

Ein Pakt mit dem Teufel ist sie eingegangen

und spielt für immer um ihr Leben. 

Zwischen den Welten wandelt sie hin und her,

wird auf ewig nirgends wo zu Hause sein.

Sie sieht die Menschen wie sie leben, ach

was würde sie dafür geben.

 

Sie spielt die Geige, bis ihre Finger blutig sind,

als wenn es um ihr Leben ging.

Sie spielt wie ein Engel, dessen Leben einst

am seidenen Faden hing.

 

Jeden Tag und jede Nacht schallt die Melodie

über das Land und durch dunkle Wälder.

Die Noten wandern über die hohen Berge,

weite Wiesen und auch karge Felder.

Ob über Flüsse, Seen oder die Meere,

sie zieht den Bogen über die Saiten für alle Zeit.

 

Sie spielt die Geige, bis ihre Finger blutig sind,

als wenn es um ihr Leben ging.

Sie spielt wie ein Engel, dessen Leben einst

am seidenen Faden hing.

 

Mit Tränen in den Augen spielt sie ihre Geige,

durch alle kommenden Jahreszeiten.

In der Schwüle der Nacht rinnt der Schweiß,

doch ihr Körper wird sich nicht erwärmen.

Auch im Winter, wenn die klirrende Kälte naht,

steht sie leicht bekleidet ohne Schuhe da,

aber sie wird niemals frieren.

 

Sie spielt die Geige, bis ihre Finger blutig sind,

als wenn es um ihr Leben ging.

Sie spielt wie ein Engel, dessen Leben einst

am seidenen Faden hing.

 

Sie spielt die Geige, bis ihre Finger blutig sind,

als wenn es um ihr Leben ging.

Sie spielt wie ein Engel, dessen Leben einst

am seidenen Faden hing.

 

Der Teufel hat sie einst gepackt, als ihr Leben als Engel

am seidenen Faden hing.

Sie spielt seine Geige, bis ihre Finger blutig sind.

 


Auf dem Meer 

 

Der Tag ist schön und die See so ruhig,

der Proviant steht für uns bereit,

das Schiff liegt im Hafen fest verankert,

doch es kommt seine Zeit.

 

Genug zu Essen und Wasser zum Trinken,

in den Fässern lagert der Met, denn des

Abends auf dem Meere saufen wir bis

nichts mehr geht.

 

Wir segeln weit auf das Meer hinaus,

der sonnige Tag wird zur Nacht.

Dunkle Wolken ziehen auf,

der Sturm, er zeigt uns seine Macht.

 

Er peitscht das Meer und die Wellen an,

sie klopfen an unser Bug,

die Mannschaft schuftet, bis sie nicht mehr kann,

unser Kapitän schäumt vor Wut.

 

Es bricht das Holz, das Wasser dringt ein,

wir kämpfen bis zum Schluss,

doch der Sturm und sein Meer sind Eins

und geben uns den Gnadenstoß.

 

Wir sinken bis auf den Meeresgrund,

da öffnet sich unter uns der Schlund.

Die Flammen lodern hoch hinaus und

löschen unser aller Leben aus.

 

Wir sinken bis auf den Meeresgrund,

da öffnet sich unter uns der Schlund.

Die Flammen lodern hoch hinaus und

löschen unser aller Leben aus.

 


Das Leben dreht sich 

 

Die Nacht war kühl und lang,

wir sehnen uns alle nach dem Licht,

die Sonnen steigen hoch und

es wird ein schöner und heißer Tag.

 

Lasst uns über Wiesen laufen

runter zu unserem See,

lasst uns in das Wasser abtauchen,

bis wir die Tiefe spüren.

 

Die Jäger kommen von der Jagd zurück,

ihre Beute haben sie fest im Griff,

die Tiere werden freudig zerlegt und

die Felle spenden uns Wärme in der Nacht.

 

Lasst uns um das Feuer tanzen

und der Natur dafür danken,

lasst uns laben an dem Fleisch

und feiern bis der neue Tag anbricht.

 

Die Krüge werden bis zum Rand gefüllt

und in einem Zuge wieder geleert,

die Flammen lodern hoch hinaus,

wir schauen zu den Sternen.

 

Lasst uns mit den Wölfen laufen

und gemeinsam den Mond anheulen,

lasst uns die Naturgeister ehren,

auf das sie uns immer wohlgesinnt.

 

Lasst uns feiern die ganze Nacht,

lasst uns tanzen um das Feuer,

lasst uns den Mond anheulen und

die Becher leeren.

 

Die Nacht ist kühl und lang,

wir sitzen zusammen um das Feuer,

über den Schultern die Felle,

wärmen uns bis das der Tag anbricht.

 

Lasst uns durch die Wälder streifen,

und uns die Natur genießen,

lasst uns alle von vorne beginnen,

auf das sich die Erde weiter dreht.

 


Geschwister

 

Wir wurden geboren in eine Welt,

eine Welt die uns nicht gefällt.

Wie wollen wir hier überleben,

werden sie formen und gestalten.

  

Wir hassen uns wie die Pest, 

lieben uns wie Bruder und Schwester,

halten zusammen wie Pech und Schwefel

und gehen miteinander unter.

 

Die ganze Nacht sind wir am diskutieren

und streiten uns um Kleinigkeiten,

doch immer reichen wir uns die Hände

und werden uns verzeihen.

 

Wir hassen uns wie die Pest,

lieben uns wie Bruder und Schwester,

halten zusammen wie Pech und Schwefel

und gehen miteinander unter.

 

Zusammen werden wir die Welt verändern,

egal was auch kommen mag,

jeder von uns wird sein Leben meistern

und ständig sein Bestes geben.

 

Wir hassen uns wie die Pest

lieben uns wie Bruder und Schwester,

halten zusammen wie Pech und Schwefel

und gehen miteinander unter.

 

Immer werden füreinander da sein,

nichts und niemand kann uns trennen,

auf Ewig sind wir vereint und selbst

der Tod wird dies nicht ändern.

 

Wir hassen uns wie die Pest,

lieben uns wie Bruder und Schwester,

halten zusammen wie Pech und Schwefel

und gehen miteinander unter.

 

Wir hassen uns wie die Pest,

lieben uns wie Bruder und Schwester,

halten zusammen wie Pech und Schwefel

und gehen miteinander unter.

 


Die Götter 

 

Der Krieger sitzt am Lagerfeuer,

er schärft seine Axt für den Kampf.

Morgen zieht er mit seinen Mannen

in die letzte wahre Schlacht,

deren Ausgang unbekannt.

In Gedanken tief versunken,

wie all seine Freunde auch.

 

Die Götter in Walhalla sind bereit,

sie können es kaum erwarten,

dass du ihnen gehörst für alle Zeit.

Du wirst an ihrem Tische sitzen,

trinken, essen und auch kämpfen,

so lang, bis das der neue Tag anbricht.

 

Die Nacht bricht herein und die

Feuerstellen werden gelöscht.

Stille macht sich breit und der

Schlaf nicht tief und fest.

Der Mond hält Wache über sie,

er scheint durch dunkle Wolken.

Die Sonne schickt die Krieger hinaus.

 

Die Götter in Walhalla sind bereit,

sie können es kaum erwarten,

dass du ihnen gehörst für alle Zeit.

Du wirst an ihrem Tische sitzen,

trinken, essen und auch kämpfen,

so lang, bis das der neue Tag anbricht.

 

Das Schlachtfeld ruft die Krieger,

denn die Nacht ist längst gewichen.

Voller Mut gehen sie voran,

ihre Äxte und Schwerter fest in der Hand.

Das Schild entschlossen umklammert,

begegnen sie dem Feind und kämpfen

bis zum bitterlichen Schluss.

 

Die Götter in Walhalla sind bereit,

sie können es kaum erwarten,

dass du ihnen gehörst für alle Zeit.

Du wirst an ihrem Tische sitzen,

trinken, essen und auch kämpfen,

so lang, bis das der neue Tag anbricht.

 

Der Krieger liegt in seinem Blute,

schaut gen Himmel hinauf.

Er weiß, die Götter werden ihn rufen,

steigt auf in das Walhalla-Reich.

Sein letzter Blick gilt seinen Freunden,

die ihm folgen werden, denn dieser

Kampf war schon verloren, bevor er begann.

 

Die Götter in Walhalla sind bereit,

sie können es kaum erwarten,

dass du ihnen gehörst für alle Zeit.

Du wirst an ihrem Tische sitzen,

trinken, essen und auch kämpfen,

so lang, bis das der neue Tag anbricht.

 


Lauf mein Kind

 

Die Natur und ihre Bewohner sterben,

für jede Biene eine Kerbe.

Sie sind am Ende angelangt,

doch die Menschheit merkt es nicht.

 

Lauf mein Kind,

lauf mein Kind,

an den Ort wo alles anfing.

 

Lauf mein Kind,

lauf mein Kind,

schnell zurück zum Anbeginn.

 

In den Tiefen der Meere,

brodelt es und sie werden aufbegehren.

Sie sind am Ende angelangt,

doch die Menschheit macht nicht halt.

 

Lauf mein Kind,

lauf mein Kind,

an den Ort wo alles anfing.

 

Lauf mein Kind,

lauf mein Kind,

schnell zurück zum Anbeginn.

 

Die Kraft der Bäume ist verloren,

sie haben es nicht auserkoren.

Sie sind am Ende angelangt,

doch die Menschheit will noch mehr.

 

Lauf mein Kind,

lauf mein Kind,

an den Ort wo alles anfing.

 

Lauf mein Kind,

lauf mein Kind,

schnell zurück zum Anbeginn.

 

Die Erde dreht sich schwer,

all die Last, sie kann nicht mehr.

Sie ist am Ende angelangt,

doch die Menschheit gibt nicht Acht.

 

Lauf mein Kind,

lauf mein Kind,

schnell zurück zum Anbeginn.

 

Lauf mein Kind,

lauf mein Kind, 

fang noch mal von vorne an.


Schenk mir einen kurzen Augenblick

 

Schenk mir einen kurzen Augenblick,

sing mir ein Lied mit Gefühl.

Blick nach vorne und nicht zurück,

denn der Moment kehrt nie wieder.

 

Rastlos rennen wir durch die Welt,

die Augen verschlossen vor dem Schönen.

Warum sind wir so geworden?

Warum ehren wir nicht mehr das Leben?

 

Die Erde wird sich weiterdrehen,

auch wenn wir schon längst vergangen.

Der Planet er bleibt nicht stehen,

wird sich stetig neu entdecken.

 

Auf der Suche nach dem Glück,

haben wir verlernt was wirklich zählt.

Rücksichtslos und ohne Gewissen,

jagen wir durch die Zeit.

 

Ständig sind wir unzufrieden,

obwohl so vieles zu unseren Füßen liegt.

Wir müssen endlich wieder lernen,

was es heißt mit der Natur zu leben.

 

Die Erde wird sich weiterdrehen,

auch wenn wir schon längst vergangen.

Der Planet er bleibt nicht stehen,

wird sich stetig neu entdecken.

 

Macht und Geld ist nicht das Wahre,

was uns alle am Leben erhält.

Die Wenigen die es nicht kapieren,

werden es auch noch spüren.

 

Es ist viel mehr was wir brauchen,

in unserer noch schönen Welt.

Dies zu erkennen und weiterzugeben,

danach lasst uns wieder streben.

 

Die Erde wird sich weiterdrehen,

auch wenn wir schon längst vergangen.

Der Planet er bleibt nicht stehen,

wird sich stetig neu entdecken. 


Walpurgisnacht

 

In dieser Nacht, der Mond über uns wacht,

wir sitzen im Kreise auf eine zauberhafte Weise.

 

Wenn wir uns wieder sehen

um in dieser Welt zu bestehen,

lodern Flammen hoch hinaus mit

Funkenschlag bis zu den Sternen.

 

In dieser Nacht, der Mond über uns wacht,

wir reichen uns die Hände geschmückt mit bunten Bändern.

 

Wenn wir tanzen um das Feuer,

fröhlich, lachend vertreiben Ungeheuer,

lodern Flammen hoch hinaus mit

Funkenschlag bis zu den Sternen.

 

In dieser Nacht, der Mond über uns wacht,

unsere Schritte leicht, unsere Sinne hellwach.

 

Wenn die Nacht sich dem Ende neigt,

am Horizont sich die Sonne zeigt,

lodern Flammen hoch hinaus mit

Funkenschlag bis zum Himmelszelt.

 

In dieser Nacht, der Mond hielt über uns seine Wacht,

die Sonne wird uns begleiten durch den schönen Tag.

 

Und wenn du uns nicht begleitet hast,

dann sei beim nächsten Mal dabei,

denn wir lehren dich die Lebenskunst,

Magie und Zauberei.


Komm mit

 

Komm mit ich zeig dir einen Ort,

weit weg von dem ewigen Lärm,

fernab von des Menschen Hektik,

in den tiefen lebendigen Wäldern.

 

Lass uns durch die Wälder laufen,

und uns von dem Schatten betören,

lass uns wieder Kinder sein und

wir uns nicht daran stören,

das keiner dem anderen gleicht.

 

Komm mit ich zeig dir einen Ort,

weit weg von dem ewigen Neid,

fernab von des Menschen Missgunst,

auf den weiten bunten Wiesen.

 

Lass uns über die Wiesen tanzen

und uns von dem Duft betören,

lass uns wieder Kinder sein und

wir uns nicht daran stören,

das keiner dem anderen gleicht.

 

Komm mit ich zeig dir einen Ort,

weit weg von dem ewigen Konsum,

fernab von des Menschen Habgier,

wir gehen zu den Bergen.

 

Lass uns die hohen Berge erklimmen

und uns von dem Ausblick betören,

lass uns wieder Kinder sein und

wir uns nicht daran stören,

das keiner dem anderen gleicht.

 

Komm mit ich zeig dir einen Ort,

weit weg von der ewigen Raserei,

fernab von des Menschen Zerstörung,

wir gehen hinunter in die Täler.

 

Lass uns durch die Täler springen

und uns von der Natur betören,

lass uns wieder Kinder sein und

wir uns nicht daran stören,

das keiner dem anderen gleicht.

 

Komm mit ich zeig dir einen Ort,

weit weg von dem ewigen Zank,

fernab von des Menschen Krieg,

wir schlendern hin zum Meer.

 

Lass uns einfach nur hier sitzen

und uns von den Wellen betören,

lass uns wieder Kinder sein und

wir uns nicht daran stören,

das keiner dem anderen gleicht.

 


Frei

 

Gefangen in meiner Welt,

in der mich nichts mehr hält.

Möcht ich so gern entfliehen,

mein Körper mich hält.

 

Möcht mich fühlen,

frei wie der Wind,

so frei, frei wie der Wind.

 

Und ich fühl mich frei,

frei wie der Wind,

fege über das Land,

mit meiner Seele Hand in Hand.

 

Mein Geist schon lange fort,

an jenem entlegenen Ort,

wohin ich gern folgen will,

meine Glieder gar so schwer.

 

Möcht mich fühlen,

frei wie der Wind,

so frei, frei wie der Wind.

 

Und ich fühl mich frei,

frei wie der Wind,

fege über das Land,

mit meiner Seele Hand in Hand.

 

Ach, warum bleib ich noch hier,

hab ich doch nichts zu verlieren,

ich lasse los, wenn ihr mich lässt,

lasse mich treiben mit dem Wind.

 

Und ich fühl mich frei,

frei wie der Wind,

fege über das Land,

mit meiner Seele Hand in Hand.

 

Und ich fühl mich frei,

frei wie der Wind,

fege über das Land,

mit meiner Seele Hand in Hand.

 

Frei, frei wie der Wind,

fege ich über das Land,

wild wie der Wirbelsturm,

los gelöst von dieser Welt,

in der mich nichts mehr hält.